Zukunftsorte-Berlin-Kampagne-2022

„Zukunft ist …“ – eine Kampagne über die spannenden Fragen der Zukunft

Wie können wir die Welt vom Plastikmüll befreien, die Artenvielfalt erhalten oder Krankheiten wie Krebs besiegen? Ist es möglich, das Leben für alle Menschen lebenswerter zu machen und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen zu schonen? Das und noch viel mehr sind die spannenden Fragen der Zukunft. An den Antworten zu diesen Fragen wird an den 11 Zukunftsorten Berlins in über 2.000 Unternehmen geforscht und gearbeitet.

Im Rahmen der Kampagne stellen wir einige dieser Projekte vor. Wir wollen damit die Vielfalt der internationalen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen an diesen 11 Standorten zeigen. Und damit die Innovationskraft, die die Zukunftsorte, unterstützt durch die Berliner Politik und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, in die Hauptstadt bringen.

Aber wir möchten vor allen Dingen eines: Mit dieser Kampagne beweisen wir, dass es viele Gründe gibt, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Sie soll möglichst vielen Menschen Mut und Lust machen, sich an einem dieser Zukunftsthemen zu beteiligen. Lassen Sie sich von den wegweisenden Projekten begeistern, lernen Sie das europaweit einzigartige Netzwerk Zukunftsorte kennen. Es gibt viel zu entdecken.

Zukunftsorte-Berlin-Kampagne-2022-Plastik-GFaI-Zuse-Gemeinschaft

Zukunft ist, wenn Plastikmüll Geschichte ist.

Am Zukunftsort „Berlin Adlershof“ entwickeln Forschende aus der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V., Mitglied der Zuse-Gemeinschaft, eine digitale Technik, Mikropartikel im Abwasser so aufzuspüren, dass sie herausgefiltert werden können und nicht in unsere Gewässer gelangen.

Über das Projekt

Beim Thema Plastik in der Umwelt drängt die Zeit. Jahr für Jahr gelangen laut Weltwirtschaftsforum mindestens acht Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in unsere Weltmeere. Dort zersetzen sie sich zu gefährlichen Mikroplastikpartikeln.
Der Nachweis dieser Mikropartikel ist sehr zeitaufwändig. Das macht es bisher schwer, der rapide wachsenden Verschmutzung etwas entgegen zu setzen.

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Zukunftsorte-Berlin-Kampagne-2022-Bienen-Sens4Bee

Zukunft ist, wenn die Bienen wiederkommen.

Am Zukunftsort „Technologie-Park Berlin Humboldthain“ wurde das Projekt „Sens4Bee“ von der microsensys GmbH initiiert und mit den Partnern Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) sowie Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) realisiert. Ziel ist es mithilfe von integrierten Sensorsystemen in Bienenstöcken und an Einzeltieren genügend Daten zu erheben, um das Bienenwohl in Verbindung mit Umweltereignissen analysieren zu können. Das Projekt ist durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert.

Über das Projekt:

Neben den Honig produzierenden Völkern sind vor allem die Wildbienen durch ihre Bestäubungsleistung für die Landwirtschaft von immenser Bedeutung. Aus diesem Grund sorgen die steigenden Sterbezahlen von diversen Wildbienenarten weltweit für Aufregung. Doch trotz seiner Bedeutung und den allgemeinen Wissensstand über dieses Insekt sind die Ursachen für das Bienensterben noch weitestgehend unerforscht. Um besser zu verstehen, welche Umweltfaktoren für die Gesundheit von Bienenvölkern entscheidend sind, ist es notwendig, sowohl die Entwicklung ganzer Bienenvölker als auch die von Einzeltieren zu untersuchen.

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Zukunftsorte-Berlin-Kampagne-2022-Krebs-T-knife

Zukunft ist, wenn Krebs nur noch ein Tier ist.

Am Zukunftsort „Berlin-Buch“ entwickelt T-knife neuartige Immuntherapien gegen Krebs: Sie bringen den T-Zellen von Patient*innen bei, solide Tumoren zu erkennen und zu bekämpfen. T-knife ist ein Spin-off des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) zusammen mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Über das Projekt:

T-Zellen überwachen unseren Körper und schützen ihn vor Krankheiten, beispielsweise durch Infektionen mit Viren. Das funktioniert, weil kranke Zellen sich durch spezifische Antigene auf ihrer Oberfläche verraten. Spürt eine T-Zelle ein Antigen auf, zerstört sie die befallene Zelle oder mobilisiert weitere Kräfte gegen sie. Auch bei Krebszellen sitzen spezielle Merkmale auf der Oberfläche. Das Problem ist allerdings: Das Immunsystem erkennt diese oft nicht und bekämpft sie daher auch nicht.

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