Start für neues Rechenzentrum stärkt datengetriebene Forschung in Berlin

02.04.2026

Adlershof

Mit dem Aufbau eines neuen Rechenzentrums schaffen das Zuse Institute Berlin (ZIB) und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) die Grundlage für eine leistungsfähige, skalierbare und souveräne Dateninfrastruktur in der Hauptstadt. Ziel ist es, die datenintensive Forschung in Bereichen wie Material-, Energie- und Gesundheitswissenschaften nachhaltig zu stärken und zugleich Forschungssicherheit sowie technologische Unabhängigkeit zu fördern.

Geplant ist eine moderne Infrastruktur mit HPC- und KI-optimierten Technologien, die Hochleistungsrechnen, Datenmanagement und Künstliche Intelligenz miteinander verbindet. Der Aufbau erfolgt schrittweise: Neben dem Betrieb am ZIB in Berlin-Dahlem entsteht eine neue Betriebsstelle am HZB-Standort im Zukunftsort Adlershof, die künftig zusätzliche Rechenkapazitäten bereitstellt. Auch Aspekte der Nachhaltigkeit, wie energieeffiziente Systeme und die Nutzung von Abwärme, spielen eine zentrale Rolle.

Mit dem Projekt entsteht eine gemeinsame, flexible Infrastruktur für die Berliner Wissenschaft, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts stärkt und neue Möglichkeiten für datengetriebene Innovationen eröffnet.

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Foto: Bei der Auftaktveranstaltung zum Aufbau eines neues Rechenzentrums – von links nach rechts: Prof. Sebastian Pokutta (Vizepräsident ZIB), Dr. Kathrin Rost (Leiterin Administation ZIB), Prof. Christof Schütte (Präsident ZIB), Dr. Ina Cyborra (Senatorin), Saskia Vormfelde (Kaufmännische Geschäftsführerin HZB), Prof. Bernd Rech (Wissenschaftlicher Geschäftsführer HZB). © HZB
Bei der Auftaktveranstaltung zum Aufbau eines neues Rechenzentrums