Richtfest für Europas größte Laborinfrastruktur für Transfer in der Grünen Chemie
07.09.2026
TU Berlin feiert wichtigen Baufortschritt der Chemical Invention Factory
Auf dem Campus Charlottenburg der Technischen Universität Berlin entsteht mit der Chemical Invention Factory – John Warner Center (CIF) ein europaweit einzigartiger Ort für den Transfer in der Grünen Chemie. Am 4. September 2026 feierte die TU Berlin Richtfest für den Neubau – gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, darunter Dr. Henry Marx, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin.
Nach ihrer Fertigstellung wird die CIF Europas größte Laborinfrastruktur speziell für wissenschaftsbasierte Transfer- und Vorgründungsteams in der Grünen Chemie sein. Forscher*innen sollen hier ihre Erkenntnisse unter praxisnahen Bedingungen weiterentwickeln, für konkrete Anwendungen validieren und den Schritt in die Gründung vorbereiten können.
Auch baulich markiert die CIF für die TU Berlin einen wichtigen Schritt: Nach dem Elektronenmikroskopie-Gebäude TEM ist sie der zweite Neubau seit vielen Jahren, den die Universität in eigener Bauherrenschaft realisiert. Rund 20 Millionen Euro stehen für das Projekt zur Verfügung. Sieben Millionen Euro davon stammen aus dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA) des Landes Berlin, rund 13 Millionen Euro trägt die TU Berlin. Die Bauarbeiten liegen im Zeit- und Kostenplan, die Fertigstellung ist für 2027 vorgesehen.
Hier geht es zur gesamten Pressemitteilung: Richtfest für Europas größte Laborinfrastruktur für Transfer in der Grünen Chemie – TU Berlin
Weitere Informationen zur Chemical Invention Factory: www.chemicalinventionfactory.com
Kontakt:
Stefanie Terp
Chief Communication Officer, Leiterin Stabsstelle Kommunikation, Events und Alumni & Pressesprecherin der TU Berlin
Foto: Prof. Xaver Egger, Holger Schöfisch, TU-Präsidentin Fatma Deniz, Dr. Henry Marx und Prof. Dr. Sören Salomo beim Richtfest der Chemical Invention Factory. / Copyright: Christian Kielmann/TU Berlin