Forschung zur Pandemieprävention an der Freien Universität Berlin

11.03.2026

Berlin SÜDWEST

Am Zukunftsort SÜDWEST beteiligt sich die Freie Universität Berlin am bundesweiten Verbundprojekt ONEMuc – Respiratorischer Mucus als One-Health-Schnittstelle, das neue Strategien zur Prävention künftiger Pandemien entwickeln will. Das Team um Prof. Dr. Daniel Lauster untersucht, wie sogenannte Mucine – zentrale Bestandteile des Atemwegsschleims – als aktive biologische Barriere gegen Viren wirken. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Atemwegsviren an der Schleimschicht anhaften, sich bewegen oder neutralisiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in neue Transmissionsmodelle sowie in die Entwicklung diagnostischer Plattformen und präventiver Barrierekonzepte einfließen. Das Gesamtprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit insgesamt 4,3 Millionen Euro gefördert und ist Teil der Förderlinie „Pandemieprävention und -reaktion im Rahmen eines One-Health-Ansatzes“. Das Teilprojekt der Freien Universität Berlin erhält dabei eine Förderung von rund einer Million Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren.

 

Weitere Informationen:

Schleim als Schlüssel zur Pandemieprävention • Informationen für Medien und Journalist*innen • Freie Universität Berlin

Nahaufnahme eines Reagenzglases mit gelber Flüssigkeit in einem transparenten Kunststoffhalter neben mehreren Spritzen mit orangen Kappen