Mit dem neuen Einstein Center for Early Disease Interception (EC-EDI) bündeln zwölf Berliner Forschungseinrichtungen ihre Expertise, um Krankheiten künftig deutlich früher zu erkennen und gezielt zu verhindern. Ziel ist es, Krankheitsprozesse bereits auf zellulärer Ebene besser zu verstehen und innovative Präventions- sowie Therapieansätze schneller in die klinische Anwendung zu bringen.
Zu den beteiligten Institutionen zählen unter anderem die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Berlin Institute of Health in der Charité, das Max Delbrück Center sowie die Technische Universität Berlin. Ergänzt wird das Konsortium durch weitere Partner wie die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin sowie außeruniversitäre Einrichtungen wie das Museum für Naturkunde Berlin und verschiedene Max-Planck-Gesellschaft-Institute.
Im Fokus stehen zunächst Atemwegs- und neurologische Erkrankungen. Zum Einsatz kommen modernste Technologien wie Einzelzell-Analysen, räumliche Biologie, KI-gestützte Modellierungen sowie patientinnenspezifische Organoide und 3D-Bioprinting. Das Zentrum versteht sich zudem als Plattform für die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Investorinnen, um Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung zu bringen.
Gefördert von der Einstein Stiftung Berlin stärkt das EC-EDI den Innovationsstandort Berlin und leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Health Innovation Quarter Berlin-Mitte als zentralem Zukunftsort für die Gesundheitsforschung.
HIER geht es zur gemeinsamen Pressemitteilung von Max Delbrück Center, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin Institute of Health in der Charité, Technische Universität Berlin.