Auszeichnung für zwei Zukunftsorte: Berliner Wissenschaftspreis und Nachwuchspreis gehen nach SÜDWEST und Charlottenburg
05.05.2026
Der Berliner Wissenschaftspreis 2025 geht an zwei Forschende aus den Berliner Zukunftsorten: Dr. Anita Traninger, Romanistin und Rhetorikspezialistin (Freie Universität Berlin) am Zukunftsort Berlin SÜDWEST und Prof. Dr. Caterina Schürch, Wissenschaftshistorikerin (Technische Universität Berlin) am Zukunftsort Berlin Campus Charlottenburg.
Aus der Pressemitteilung des Presse- und Informationsamtes des Landes Berlin vom 04.05.2026:
Mit Anita Traninger zeichnet die Jury eine Wissenschaftlerin aus, die als eine der herausragendsten und international profiliertesten Stimmen der literaturwissenschaftlichen Forschung zur Frühen Neuzeit gilt. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren unter anderem die außergewöhnliche thematische Spannweite ihrer Arbeiten sowie ihre hohe konzeptionelle Innovationskraft. Gewürdigt werden zudem ihr maßgeblicher Beitrag zur Konzeption und zum Aufbau des literaturwissenschaftlichen Exzellenzclusters „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“ und die Gründung des international ausstrahlenden Forschungszentrums echo in Berlin, das Anita Traninger mit Mitteln aus dem ihr 2023 verliehenen Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis aufgebaut hat.
Mit dem Nachwuchspreis würdigt die Jury die Leistungen der Juniorprofessorin Caterina Schürch an der Technischen Universität Berlin, deren Forschung im Bereich der Wissenschaftsgeschichte neue Perspektiven auf die Entwicklung und Organisation moderner Lebenswissenschaften, insbesondere der Biowissenschaften, eröffnet. Besondere Anerkennung finden ihre wegweisenden Arbeiten zu den Verflechtungen von Biologie, Physik und Chemie, in denen sie jene Grenzbereiche sichtbar macht, aus denen wissenschaftliche Innovationen entstehen. Betont wird zudem Schürchs außerordentliches Engagement, wissenschaftliche Arbeitsweisen für ein breiteres Publikum transparent zu machen und damit das Verständnis für Forschung und ihre gesellschaftlichen Bedingungen zu vertiefen.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Der Berliner Wissenschaftspreis 2025 steht in besonderer Weise für die Exzellenz, Innovationskraft und internationale Sichtbarkeit unseres Wissenschaftsstandorts. Wir zeichnen zwei Wissenschaftlerinnen aus, die diese Stärken auf herausragende Weise verkörpern und zugleich mit großem Engagement den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft vorantreiben. Ihre Arbeit setzt wichtige Impulse für die Zukunft und unterstreicht die Bedeutung einer offenen, vernetzten Wissenschaft für Berlin.“
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie HIER.